Gabel vom Massband umwickelt - Bildquelle: mojzagrabinfo/Pixabay - Public Domain (CC0 1.0)

6. Mai – Internationaler Anti-Diät-Tag 2017 – Feministin Mary Evans Young gegen den Schlankheitswahn!

Es ist eine Tatsache, dass heutzutage nicht nur Erwachsene, sondern bereits Kinder an Übergewicht leiden. Die Erwachsenen greifen aus Verzweiflung teilweise zu Diäten, die wenig bringen oder den bekannten Jo-Jo-Effekt haben. Aus diesem Grunde habe ich dieses Thema aufgegriffen, um nähere Informationen zu liefern.

Internationaler Anti-Diät-Tag 2017

Der Internationale Anti-Diät-Tag ist am 6.5.1992 ins Leben gerufen worden, von der Britin Mary Evans Young (Buchautorin und Feministin). Ihre Motivation war eine ganz persönliche Erfahrung gewesen. Sie litt selbst an Anorexie, die bei ihr geheilt wurde. Aus Betroffenheit gründete sie dann die Diet Breakers, eine Anti-Diäten-Kampagne, um deren Aufmerksamkeit sie in Talkshows und Interviews warb. Es ging ihr darum, auf die verschiedenen Probleme, die man mit dem Körpergewicht haben kann, aufmerksam zu machen. Bei eifriger, perfekter Vorstellung vom Idealbild des Körpers entsteht ein psychischer Druck oder gesundheitliche Probleme treten auf oder gar Mobbing.

Das Anliegen der Initiatorin

Das Anliegen von Mary Evans Young, der Initiatorin des Aktionstages, war, auf den Schlankheitswahn aufmerksam zu machen und von unnötigen und gesundheitsschädigenden Diäten abzuraten. Diäten, die lebensgefährliche Essstörungen hervorrufen können. Sie setzte sich für die Akzeptanz des eigenen Körpers ein, weg von der idealisierten Perfektion und vom Abnehmwahn.

Ziele des Internationalen Anti-Diät-Tages

Es geht darum nicht nur bei sich selbst, sondern auch eine Toleranz gegenüber anderen zu entwickeln. Die Ziele des Internationalen Anti-Diät-Tages sind sehr aktuell:

  • Infragestellen der Schönheitsideale
  • Auf Anorexie und Bulimie hinweisen, die zu den häufigsten Krankheiten im Jugendalter gehören
  • Ineffiziente Diäten hinterfragen und auf die Gesundheitsgefahren aufmerksam machen
  • Eigene Größe- und Gewicht annehmen, d. h. sich selbst akzeptieren
  • auf die Adipositas Probleme hinweisen
  • Aufklärungsarbeit über die risikoreiche Magenverkleinerung oder missglückte Schönheitsoperation führen.
  • Bei Diskriminierung wegen des Gewichts unterstützen
  • Junge Mädchen und Frauen vor dem Selbstmord schützen, die über ihre Figur verzweifelt sind und einem Modellwahn hinterherlaufen.

Verschiedene Verlage haben sich schon dazu verpflichtet, nur noch Modells in ihren Illustrierten zu zeigen, die ein gesundes Körperbild zeigen.

Meine Empfehlung zum Anti-Diät-Tag 2017

Meine Empfehlung ist, sich gesund zu ernähren, Genussmittel in Maßen zu sich nehmen und vor allem den Sport nicht zu vergessen. Denn die Bewegung gehört einfach zum gesunden Lebensstil. Schon die Kinder bewegen sich teilweise zu wenig, weil sie häufig am Computer sitzen oder mit ihrem Smartphone spielen. Und Erwachsene sind bequem geworden.

Man kann sich an schlechte Gewohnheiten gewöhnen, aber man kann sich auch an gute Gewohnheiten gewöhnen.

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