popeye the sailor
Popeye der Seemann (Graffiti) - Bildquelle: HebiFot/Pixabay - Public Domain (CC0 1.0)

Der Seemann Popeye: Spinatdose für Muskelarme

Bereits 1929 hatte der Seemann Popeye (engl. Popeye the Sailor) seine Prämiere; er trat als Nebenfigur in der Comic-Serie Thible Theatre auf. Sein typisches Aussehen, ein Matrosenkostüm mit Pfeife, verlieh ihm der amerikanische Zeichner Elzie Crisler Segar.

Figur Popeye: Spinatmatrose mit Pfeife

Popeye der Seemann (engl. umgangssprachlich Glotzauge) kenne ich aus den 80er Jahren. Damals schaute ich mir neben Captain Future auch diese Matrosen-Comicserie an. Angeblich soll es darüber auch noch Hefte und Taschenbücher gegeben haben. Mir sind sie jedoch im Zeitschriftenladen nicht aufgefallen.

In dieser Zeichentrickserie dreht sich alles um das Trio Popeye, seiner Freundin Olivia und seinem Feind Bluto (auch Brutus genannt).

Typisch für die Popeye Figur ist, dass seine Unterarme und Waden überproportional sind. Außerdem hat dieser (US-)Matrose eine Pfeife. In Notsituation braucht er nur eine Spinatdose, die er immer dabei hat, zu knacken und deren Inhalt durch seine Pfeife einzusaugen und zu verspeisen. Im Nu läßt das grüne Gemüse seine Muskeln wachsen, die ihm bei jeder Prügeleien verhelfen als Sieger hervorzugehen.

 

 

Popeye kurbelt Spinatkonsum in den USA an

Angeblich soll die Comicserie mit dem Matrosen Popeye damals den Konsum von Spinat in den USA um ein Drittel gesteigert haben. Das zumindest behauptet eine Inschrift auf dem Popeye-Denkmal in Crystal City (Texas).

Ist Spinat gut für den Muskelaufbau?

Laut der Comicserie kann Popeye nach dem Konsum einer Spinatdose in Sekundenschnelle wundersame Kräfte entwickeln. Ist da ein Funken Wahrheit dabei?

Am hohen Eisengehalt des grünen Gemüses kann es nicht liegen, denn dieser hat sich als falsch herausgestellt. Dieser ist auf einen Kommafehler eines Lebensmittelanalytikers zurückzurufen. Eine Leberwurst oder Pistazien hat sogar mehr Eisen als Spinat.

Jedoch hat ein Forscherteam um Ilya Raskin von der Rutgers-Universität in New Brunswick (USA) herausgefunden, dass Phytoecdysteroide in einem Spinatextrakt, die Eiweißproduktion in den Zellen um bis zu 20 Prozent erhöht haben.

Und schwedische Forscher vom Karolinska-Institut in Stockholm fanden heraus, dass das Nitrat des Spinats die Effizient der Muskelzellen steigern kann. Sie verbrauchen somit weniger Sauerstoff bei der Arbeit.

Für mich bleibt Blattspinat auf jeden Fall auf dem Speiseplan. Es schmeckt nicht nur, sondern enthält eine Menge Vitamin A, C und Beta-Karotin! Ich werde noch einige Rezepte mit Spinat veröffentlichen.

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