Verrostete Kette - Bildquelle: cortixxx/Pixabay - Public Domain (CC0 1.0)

Gesundheitsspruch: Wer rastet, der rostet (Zitat) – Bedeutung, Herkunft

Was bedeutet der Spruch Wer rastet, der rostet? Diese Redensart entstammt aus dem Jahr 1837. Eigentlich ist der Spruch selbsterklärend und ist eine Aufforderung zur Aktivität, körperlich wie geistig. Es soll damit ausgedrückt werden, dass mangelnde körperliche Bewegung oder mangelnde mentale Aktivität sich negativ auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen auswirkt.

Schön finde ich auch das englische Sprichwort a rolling stone gathers no moss, was übersetzt heißt, ein rollender Stein setzt kein Moos an.

Was ist eigentlich mit Rost im menschlichen Körper gemeint, wenn er ruht?

Wer rastet, der rostet (Bedeutung)

Mit der Bildersprache wird versucht aufzuzeigen, dass durch mangelnde Aktivitäten etwas zum Stillstand kommt. Warum das so ist?

Es ist so, weil Bewegung für den menschlichen Körper lebensnotwendig ist. Der Körper ist so gebaut, dass er durch genügend Bewegung gesund bleibt. Wer sich nicht bewegt, wird einfach unbeweglich. Schon die Muskeln werden durch Kontraktion und Extension (Zusammenziehung und Ausdehnung) gekräftigt. Aus diesem Grunde ist ein Training notwendig.

Die Gelenke sind durch Knorpel verbunden. In den Knorpeln befindet sich eine Masse, die durch die Bewegung wie von einem Schwamm eingesogen bzw. ausgepresst wird. So bleiben die Gelenke schmerzfrei. Deshalb ist Bewegung so lebenswichtig, ansonsten werden die Gelenke steif.

Die Bewegung oder das Laufen reguliert den Atem und so machen wir bei Stress auch die richtigen Atemzüge. Uns bleibt die Luft nicht weg. Wieso altern die Menschen so verschieden?

Bis zum 20. Lebensjahr baut der menschliche Körper auf. Man fühlt sich stark und muss sich um seine Leistungsfähigkeit keine Sorgen machen. Wenn man krank wird, so gesundet man relativ schnell. Aber ab dem 25. Lebensjahr beginnen dann so langsam die Abbauprozesse. Was kann man dagegen tun?

Der Körper braucht die tägliche Bewegung, um gestärkt zu werden und eine gewisse Ausdauer aufzubauen. In unserer technischen Welt bzw. im Leben überhaupt müssen die Menschen mit dem rasanten Fortschritt in der Technik und den Veränderungen im Leben Schritt halten. Also müssen sie körperlich wie auch geistig aktiv bleiben. So sollte neben der körperlichen Aktivität  auch die geistige Aktivität gepflegt werden, um auch die Anpasung an die ständige Entwicklung und Bewegung im Leben nicht zu verpassen. Wer seinen Körper trainiert und ständig sein Gehirn beansprucht, bleibt im Alter beweglich und somit jung. Jung heißt hier beweglich bleiben.

Die Lösung ist einfach: Ausdauer- und Krafttraining (10 Vorteile) erhöht die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers, aber auch ständige geistige Herausforderungen. Dann tickt die biologische Uhr nicht bedrohlich, sondern wird zurückgedreht.

 

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