Mac mini (2012) und iMac 27 Zoll (2017) - Foto: Copyright 2017 Peter Dworak. Alle Rechte vorbehalten.

Hackintosh Verkauf: HackMac mit dem Mac-Clone – Mein Erfahrungsbericht!

Du willst Dir auch einen Hackintosh kaufen bzw. zusammenbauen? In diesem Artikel erfährst Du meine ganz persönliche Geschichte, wie ich überhaupt auf den Hackintosh gekommen bin und welches Desaster ich damit erlebt habe. Ich bin weder ein Apple-Fanboy noch ein Bastler, sondern einfach jemand, der seinen Videoschnitt mit Apple Final Cut Pro X machen will.

Der Macintosh PC von Apple

1976 wurde Apple von Steve Jobs, Ron Wayne und Steve Wozniak in einer Garage gegründet und zählte damals zu den ersten Firmen, die einen PC herstellten. Schon 1981 hatte Apple einen Prototyp des Macintosh Computer hergestellt. Es dauerte noch 3 Jahre bis zum Super Bowl XVIII,  wo der 1-minütige Werbespot „1984“ lief,  in dem der serienreife Macintosh angekündigt wurde. Dieser Macintosh PC kostete damals 2.495 USD und hatte einen 9 Zoll Bildschirm, 8 MHz CPU, Arbeitsspeicher von 128 k, 3,5 Zoll Floppy Diskettenlaufwerk, Tastatur und Maus. Aus heutiger Sicht ein katastrophales Preis-Leistungsverhältnis,  damals aber war es eine Innovation!

Hier noch das YouTube-Video zum Apple 1984 Super Bowl Commercial Introducing Macintosh Computer.

Übrigens wurde die Bezeichnung Macintosh dieses Mikrocomputers von der Apfelsorte McIntosh (seit 1870) abgeleitet.

Achtung; Es gibt auch den Mackintosh, allerdings handelt es sich hierbei um eine Bezeichnung für Produkte der geschützten Modemarke Mackintosh. Dieser Begriff wird auch als generalisierter Markennamen für gummierte Regenmäntel verschiedener Hersteller benutzt.

Die erste Generation des iMac (G3) wurde 15. August 1998 ausgeliefert. Von da an war die Abkürzung iMac in Gebrauch. Wobei das „i“ in iMac laut Keynote 1998 für internet, individual, instruct, inform und inspire steht.

Das erste Betriebssystem des Apple Computers hatte keinen Namen, sondern hieß einfach nur „System“ mit angehängter Versionsnummer. Ab Version 7.5.1 (März 1995) hieß das Betriebssystem von Apple dann Mac OS (Macintosh Operating System).

Hackintosh PC => Der Mac Clon

Der Begriff Hackintosh ist eine Wortverschmelzung aus Hack (englisch für technischer Kniff) und Macintosh. Es bezeichnet einen PC, der keine Apple-Hardware hat und trotzdem mit einem Mac OS Betriebssystem funktioniert. Seit Apple auf Intel-CPUs umgestiegen ist, kann man diesen Hackintosh bauen. Am 10. Januar 2006 wurden die ersten Apple Computer, 15″ MacBook Pro und iMac, mit einem Core Duo Chip von Intel und den Betriebssystem Mac OS X 10.4.4 Tiger von Steve Jobs veröffentlicht. Es braucht mehr als nur kompatible Hardware und das Apple Betriebssystem, um einen Hackintosh zum Laufen zu bringen… mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Windows oder Hackintosh PC?

Von 1997 bis 2013 hatte ich durchgehend Windows-PCs. Mein erstes Notebook, Toshiba Satellite 220 CS, hatte ich 1997 beim Saturn Hansa in München gekauft. Danach folgte im Jahr 2002 ein Targa Visionary AMD Athlon 2000+, den ich in der Lidl-Filiale in Milbertshofen erworben hatte. Erst im Jahr 2013 hatte mich ein Bekannter auf die Bedienfreundlichkeit und Stabilität der Apple Computer aufmerksam gemacht. Und als ich erfuhr, dass auf den Apple Computern auch Windows 7 installiert werden kann, kaufte ich mit meiner Frau einen Mac mini.

Für Home-Office Anwendungen ist der Mac mini ganz o.k. Aber beim Videoschnittprogramm von Apple (Final Cut Pro X) dauert die Bearbeitung einfach zu lange. Da ich schlechte Erfahrungen mit Apple Workshops gemacht habe, wollte ich nicht gleich einen neuen Apple PC kaufen und suchte nach einer vernünftigen Alternative.  Deshalb ließ ich von einem Computer Fachhändler in München-Schwabing die Festplatte meines Mac mini auf SSD Festplatte umrüsten. Ich war erstaunt, wie schnell dieser Mini-PC mit der SSD hochfuhr. Das Arbeiten mit Final Cut Pro X ging deutlich flotter. Im Mai 2017 hatte ich mir die Panasonic GH 5 gekauft, die in 4 K filmen kann. Sie kann gegenüber den anderen Micro-Four-Thirds-Kameras (Stand 2017) nicht nur 4K-Videos mit 24/30 fps (Bilder pro Sekunde), sondern 60 fps! Kein Ruckeln mehr bei schnellen Bewegungen oder Kameraschwenks!

Nur zur Info: 4K ist ein hochauflösendes Videoformat, das viermal so viele Bildpunkte (3840 × 2160 Pixel) hat als Full HD (1920 x 1080 Pixel)! Deshalb braucht es einen Power PC und einen 4K-Bildschirm, der diese 4K-Videos auch ruckelfrei darstellen kann.

Weil ich schon Final Cut Pro X für € 299,- und einige weitere Plugins erworben habe und sie auch benutzerfreundlich fand, wollte ich bei Apple bleiben. Einige YouTuber haben mir zu Premiere Pro geraten. Doch diese Videoschnittsoftware von Adobe kam für mich aus finanziellen Gründen nicht in Frage. Für Premiere Pro von Adobe hätte ich als Einzelanwender bei einem Jahres-Abo monatlich € 23,70 und bei einem Monats-Abo sogar € 35,69 zahlen müssen! Deshalb beschloss ich bei Final Cut Pro X zu bleiben; obwohl das Ganze einen kleinen Haken hatte: Das Programm lief nur auf dem Mac OS Betriebssystem von Apple!

Hackintosh Verkauf

Aus diesem Grund konsultierte ich meinen Computer Fachhändler in München-Schwabing. Obwohl er keine Apple PCs in seinem Laden verkaufte, riet er mir zu einem iMac wohlwissend, dass Final Cut Pro X nur auf dem Betriebssystem von Apple läuft. Gleichzeitig monierte der Händler das Preis-Leistungsverhältnis und die Reparierbarkeit der Apple Computer. So ist z. B. die Hardware der Mac Pros (2013) veraltet und das Gehäuse der neuen iMacs kaum zu öffnen, weil sie verklebt sind. Nach einer erneuten Konsultation machte mir der Computerfritze ein unschlagbares Angebot. Er offerierte mir einen High-End PC mit Dual-Boot-System (Windows 7/Apple macOS Sierra) zusammenzubauen. Ich war zunächst angenehm überrascht, ein PC mit gleicher Leistung aber für weniger Geld. Doch ich hatte auch meine Zweifel an der Funktions- und Leistungsfähigkeit dieses Computers. Deshalb recherchiert ich im Netz und fand heraus, dass dieser Mac Clon als Hackintosh bezeichnet wird.

Ich wollte auch wissen, ob es legal wäre, das Mac OS Betriebssystem von Apple auf normale Hardware zu installieren. Gemäß den Apple Softwarelizenzverträgen für Endbenutzer, dem sogenannten EULA (End User License Agreement), ist es nicht gestattet die Apple Software auf andere Computer zu übertragen. Aber es könnte sein, dass diese „Verbotsklausel“ in den AGB von Apple unwirksam ist, weil ich die Software gekauft habe und sie somit vom Erschöpfungsgrundsatz erfasst ist.

Der Rechtsanwalt Christian Solmecke beantwortet in einem YouTube-Video eine Nutzerfrage, die sich um die Installation eines Mac OS Betriebssystems auf einem normalen PC befasst.

 

Computer Fachhändler will Hackintosh bauen

In einem Gespräch in seinem Geschäft versicherte mir der Computer Fachhändler, dass er einen solchen Hackintosh PC bauen könnte, was ihm vor Jahren bereits gelungen ist. Einige Tage später bestätigte er nochmals in seiner E-Mail, dass dies machbar wäre und verwies auf einen entsprechenden Thread im hackintosh-forum.de.

In der E-Mail vom 20. April mit dem Angebot riet mir der Händler die Grundelemente des Angebots nicht zu verändern, weil sie

a) alle aufeinander abgestimmt und

b) nachweislich mit OS X gelaufen sind. und

…einfach alles passt und die gewünschte Grafikkarte mit den anderen Elementen gut harmoniert. Die CPU ist bewusst die 6. Gen., da diese mit Apple läuft und zudem einen höheren Grundtakt hat.

Abschließend bemerkte er:

Aber egal wie Sie sich entscheiden, dass System ist bedeutend billiger als ein Mac Pro und zudem um ein vielfaches schneller und leistungsfähiger.

Da konnte ich nicht Nein sagen und stimmte dem Angebot zu.

 

Hackintosh Komponentenliste (Angebot Nr. 2017042501)

Am 25. April bekam ich das leicht korrigierte Angebot Nr. 2017042501 für 2.113,80 € mit folgenden Komponenten

  • Mainboard: ASUS Z170-K, Sockel 1151, Intel® Z170 Chipset
  • Prozessor: CPU Intel® CoreTM i7-6700K, 4× 4000 MHz, Turbo bis zu 4200 MHz
  • Prozessor Kühler: HeatPipe-Kühler Scythe® Katana 3 (SCKTN-3000)
  • Arbeitsspeicher: Crucial Ballistix Sport LT 2 x 16GB Kit = 32GB
  • Grafikkarte: GIGABYTE GV-R939XG1 Gaming-8GD AMD Radeon R9 390X 8GB GDDR5; PCI-e
  • Festplatte: 500 GB Samsung Evo 960 M2.SATA PCI-e SSD
  • Zusätzliche Festplatte: 3 TB Seagate SATA Festplatte; 3,5″, intern, 7200 RPM
  • Netzwerkkarte: 10/100/1000 MBit/s Gigabit Ethernet LAN
  • Sound: integrierter OnBoard 7.1 Controller ALC887, HD-Audio
  • Gehäuse: ATX Design-Midi-Tower Deepcool Dukase, Farbe schwarz
  • Netzteil: 650 Watt Netzteil Fortron FSP650-80EGN, 90% Effizienz, 80 Plus Gold
  • Laufwerk: 24x ASUS Multiformat DVD-Brenner
  • WLAN-Karte: intern, PCI, 5 und 2,4 GHz, bis zu 867 MBit/s, inkl. Antennenanschluss

Die Installation des Apple Betriebssystems macOS Sierra für diesen Hackintosh wollte der Computer Fachhändler separat abrechnen, da er den Arbeitsaufwand nicht absehen konnte.

 

HackMac mit dem Mac-Clone

Bei der Auftragsvergabe am 25. April 2017 dachte ich an max. 2-3 Wochen Arbeitszeit, doch ich sollte eines Besseren belehrt werden, was ich im nächsten Abschnitt aufzeigen werde.

Am 27. April schickte mir der Computerfritze diese E-Mail.

Hallo!

Erstmal eine gute Nachricht vorab: Mein Händler schickt zum gleichen Preis die Core i7-7700K CPU, da diese schon implementierte H.265/V9-Videobeschleunigung für UHD 4K hat.

Diese Nachricht machte mich stutzig, weil der Computerfritze in der E-Mail vom 20. April (siehe oben) bewusst die 6. Generation der CPU (Intel CoreTM i7-6700K) ausgewählt hatte, da diese nachweislich mit Apple Betriebssystem gelaufen wäre. Aber ich dachte nicht weiter darüber nach.

Also erkundigte ich mich neugierig in seinem Geschäft wöchentlich nach dem Fortschritt des konfigurierten PCs. Jedes Mal offerierte der Computerhändler mir eine andere Geschichte, warum es noch nicht geklappt hat. So fehlte ‚mal ein technisches Detail, welches ihn hindere die Installation von Apple macOS Sierra auf dem PC abzuschließen. Dann war wieder etwas anderes, was Probleme machte. Und so zog sich die Installation in die Länge. Bis es mir am 25. Mai reichte und ich per E-Mail nach dem Fortschritt fragte. Ich bekam diese Antwort:

Hallo Herr Dvorak,

entschuldigen Sie, dass ich mich jetzt erst melde, aber ich war 1 Woche durch eine Augenentzündung arbeitsunfähig. Heute und morgen muss ich erst versuchen die verlorene Woche aufzuarbeiten und hoffe, dass ich am Mittwoch mit Ihrem PC weitermachen kann.

Mir blieb nichts übrig, als die Behauptung hinzunehmen. Also wünschte ihm eine gute Besserung.

So habe ich mich in Geduld geübt. Doch fragte ich immer wieder im Computergeschäft nach dem weiteren Verlauf und schrieb dem Computerfritzen am 3. Juli 2017 eine weitere E-Mail, in der ich mich nach dem Fortschritt des PCs erkundigte. Der Händler gab zu, dass ihm trotz 6 Stunden Arbeit Am Wochenende immer noch nicht gelungen sei das macOS Sierra Betriebssystem auf den PC zu installieren. Er schlug vor, einige Grundelemente auszutauschen, um zu sehen, ob dann die Installation von macOS Sierra klappen würde. Als das auch nicht funktionierte hat es mir gereicht. Ich begab ich mich in sein Geschäft und übergab dem Computerhändler in Anwesenheit eines Bekannten eine schriftliche Fristsetzung. Darin forderte ich den Händler auf, den PC innerhalb von 7 Tage laut Angebot zu liefern, andernfalls würde ich vom Kauf zurücktreten und das bereits überwiesene Geld zurückfordern. Der Händler ließ die Frist verstreichen. Demzufolge trat ich schriftlich, nämlich am 19. Juli 2017, vom Kaufvertrag zurück und verlangte die sofortige Rücküberweisung des Betrages von  2.113,80 €.

Erst am 24. Juli meldete sich der Computerfachhändler mit folgender E-Mail:

Hallo Herr Dvorak,

aus buchhaltungstechnischen Gründen tätige ich alle meine Überweisungen immer am Ende des Monats.

Da ich nicht unnötig Kosten für einen Rechtsanwalt ausgeben wollte und auch von einer Anwältin geraten wurde, mich bis zum Monatsende zu gedulden, wartete ich zum 31. Juli. Als ich mich an diesem Tag in mein Bankkonto einloggte, stellte ich fest, dass der Computerfachhändler nur 1.813,80 € mit dem Buchungstext R2017000033 abzgl. Arbeitskosten überwies. Ich fragte in einer E-Mail, ob es sich um einen Irrtum handelt, dass er sich Arbeitskosten abzieht, da der Computer ja nicht geliefert wurde. Diese E-Mail und auch eine weitere blieben unbeantwortet.

Nachdem ich in einer weiteren E-Mail mit der Einschaltung eines Rechtsanwalts drohte, antwortete mir der Computerfachhändler:

Hallo Herr Dvorak,

die Rückzahlung ist abzüglich der angefallenen Arbeits- und Installationskosten erfolgt. Anbei als PDF.

Auf Anraten von Fachleuten setzte ich dem Computerfachhändler eine letzte Frist bis zum 4. August und bat darum, die restlichen € 300,- auf mein Konto zu überweisen. Da die Restzahlung nicht erfolgte habe ich meinen Rechtsanwalt eingeschaltet, der beim Amtsgericht Coburg einen Mahnbescheid gegen den Computerfachhändler beantragt hat.

 

Fazit zum Hackintosh Kauf

Es ist nicht so gewesen, dass ich den Computerfachhändler dazu gedrängt hätte einen Hackintosh aus Kostengründen zu bauen. Ich habe diesem Hackintoshangebot nur zugestimmt, weil der Händler behauptet hatte, dieser schneller wäre als ein Mac Pro. Eigentlich wäre jeder andere Kunde bereits nach 3 Wochen ausgeflippt, wenn der Hackintosh nicht funktionieren würde. Aber ich war fair und wollte ihm eine Chance lassen, weil ich durch meine Recherchen wusste, dass es zu Problemen kommen kann. Was ich überhaupt nicht seriös finde ist die nachträgliche Abänderung der CPU, die 11 Wochen Arbeitszeit und die Berechnung von € 300,- für Arbeits- und Installationskosten für den Hackintosh. Ich würde mich auf so ein Geschäft nie wieder einlassen. Wer weiß, ob so ein Kaufvertrag überhaupt gültig ist.

Wenn ich ein Bastler bin, dann kann ich für einen Freund privat so ein Experiment probieren. Aber wenn ich ein gewerblicher Anbieter bin, dann muss man mir sicher in seinen Angeboten sein. Wenn man es innerhalb von 3 Wochen einen Auftrag nicht schafft, so muss man den Kunden unverzüglich informieren und sich nicht „verstecken“. Man kann sich auch keine Kosten für eine Nichtlieferung berechnen; das geht gar nicht!

Letztendlich bin ich froh, dass es mit dem Hackintosh nach 11 Wochen nicht funktioniert hat. Denn bei jedem technischen Problem oder neuem Update des Apple Betriebssystems wäre der Hackintosh in der Werkstatt des Computerfachhändlers gewesen. Und das nächste Betriebssystem-Update (macOS High Sierra) kommt im Herbst 2017!

 

Was spricht für den iMac? (Vorteile)

Letztendlich habe ich mir doch den iMac (Retina 5K, 27-inch, 2017) für 4.213,73 € online mit folgender Konfiguration gekauft.

  • Prozessor: 4,2 GHz Intel Core i7
  • Arbeitsspeicher: 4,2 GHz Intel Core i7
  • Grafikkarte: Radeon Pro 580 8192 MB
  • Festplatte: 1 TB Flash-Speicher
  • Tastatur: Magic Keyboard mit Ziffernblock (Deutsch)
  • Apple Magic Mouse 2
  • AppleCare Protection Plan für iMac

Ich brauche nicht nur einen PC, der mit der Videoschnittsoftware Final Cut Pro X läuft, sondern einen, der schnell ist und keine Probleme macht. Schließlich produziere ich Videos und bei mir gilt die Devise „Time is Money“! Auf den iMac Pro, der im Dezember 2017 veröffentlicht wird, wollte ich nicht warten. Ich muss jetzt mit dem Videoschnitt loslegen. Gemäß den neusten Tests schneidet dieser neue 27″ iMac teilweise besser ab als die alten Mac Pros.

 

Ich habe einen Vergleichstest zwischen meinem Mac mini (Late 2012) und den 27″ iMac (2017) gemacht. Dazu habe ich ein 2-minütiges 4K Video (60fps) auf beiden PCs in das Videoschnittprogramm Final Cut Pro X hochgeladen. Danach habe ich das Rohmaterial geschärft, die Farben leicht geändert und einen Titel eingefügt. Der Unterschied war gewaltig! Der 27″ iMac (2017) hat 3:30 min für das Rendern der Videodatei gebraucht und der Mac mini (Late 2012) hat ungelogen 32 Minuten gebraucht!

Wenn jemand nur Home-Office Anwendungen macht, dann braucht er sicherlich keinen 5 K Retina iMac. Aber ein Fotograf oder Filmer hat sein Geld für einen 27″ iMac gut investiert. Ich habe diesbezüglich ein YouTube-Video von felixba gefunden. Darin erklärt er gut, warum der 5K Retina iMac „so teuer“ ist.

 

Wenn es um die „hohen Kosten“ des iMac geht, kann ich nur auf folgende Punkte hinweisen.

  • Auf der Business Website von Apple bekommt man einen kleinen Rabatt, was aber nur bei einer telefonischen Bestellung möglich ist. Bei mir waren es ca. 5% Rabatt!
  • Als Freiberufler oder Gewerbetreibender bekommt man die 19% Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurück
  • Der Nettopreis für den iMac kann auf 3 Jahre abgeschrieben werden (laut AfA-Tabelle)
  • Ein 5K Bildschirm der € 1000 – 1500,- wert ist (wie bereits felixba in seinem YouTube-Video erwähnt hat).
  • Kostenlose Hotline
  • Kostenlose Schulungen (Workshops)
  • Zeit ist Geld

Ich sage Euch, das Leben schreibt die besten Geschichten!

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