Waterbird (Wassergleiter)
Aquaskipping ist anders als Surfen - Bildquelle: marymccraft/Pixabay - Public Domain (CC0 1.0)

Neuer Funsport mit ≈ Waterbird ≈ Aquaskipper • Wassersportgerät

Schon seit meiner Kindheit hat mich das Lufkissenfahrzeug (Hovercraft) und der Aquascooter interessiert. Doch ich hatte mir auch überlegt, wie man über das Wasser laufen könnte.

In der Natur sprintet die Jesus-Christus-Echse rasend schnell übers Wasser. Aber auch Wasserspinnen und Wasserläufer können über das Wasser laufen. Ihre langen Beine, die mit wasserabweisenden Härchen oder Schuppen besetzt sind verhindern ein Einsinken. Für den Menschen stand bisher  nur das Schwimmen oder Rudern als Fortbewegungsmittel (mit eigener Muskelkraft) zur Verfügung.

Jetzt kommt ein neues Wassersportgerät dazu, welches eine schnelle Fortbewegung auf dem Wasser ermöglicht. Es ist der Waterbird Aquaskipper, den ich auf Facebook entdeckt hatte. Dieses Fitnessgerät wird nur durch die eigene Muskelkraft betrieben.

Aquaskipping: Neue Wassersportart 🏄

Der schwedische Tüftler Alexander Sahlin hatte bereits 1988 das Aquaskipping erfunden. Übersetzt heißt Aquaskipping „Wasserhüpfen“. Der Waterbird Aquaskipper ist aus Flugzeugaluminium und Fiberglas hergestellt. Er hat eine Spannweite von 244 cm, eine Länge von 182 cm und wiegt 12 kg. Zusammengefaltet passt dieses Fitnessgerät in eine Anglertasche. Für dieses Wassersportgerät wird im Gegensatz zum Wasserskilaufen, Kite- oder Windsurfen nur Muskelkraft gebraucht.

Dieser Wassergleiter kann von Personen mit einem max. Körpergewicht von 114 kg benutzt werden. Bei Amazon kostet dieser Wassergleiter $ 1.089,- plus eine Versandgebühr von $ 50,-

Im Gegensatz zum Wasserskilaufen, Kite- oder Windsurfen braucht man hier keine fremde Zughilfe. Man muss die Oberschenkelmuskulatur, ähnlich wie beim Fahrradfahren, einsetzen. Am Starnberger See besteht sogar die Möglichkeit einen Schnupperkurs mit dem Aquaskipper zu machen.

Pumpabike, Trampofoil, Hydrofoil

Neben den Aquaskipper gibt es den Pumpabike, Trampofoil oder Hydrofoil, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren. Bereits 1953 hatte Julius Schuck aus Bayern einen Wasserläufer gebastelt, mit den man sich seitwärts bewegen konnte.

Unten noch ein motivierendes Video von einem Aquaskipper Wettbewerb in Alaska.

2 Comments Posted

  1. Hallo Peter, danke für diesen wirklich abgefahrenen Beitrag! Ich möchte das Aquaskipping unbedingt demnächst ausprobieren. Schön dass du immer wieder neue interessante Trends präsentierst! ☺ Liebe Grüße Christian vom Kiesertraining! 🐊

  2. sieht sehr interessant aus! Werde ich als alter Funsportler natürlich einmal ausprobieren 😉 Der Starnberger See ist gar nicht mal so weit weg

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Neues Wassersportgerät: Hobie Mirage Eclipse (Stand up Board) | Münchner Fitness & Food-Blog

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*