Olympic rings
Olympischen Ringe ( Blau, Gelb, Schwarz, Grün und Rot) - Bildquelle: Gellinger/Pixabay - Public Domain (CC0 1.0)

Olympia 2016 – Flüchtlingsteam (Refugee Olympic Athletes) bei der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro

Am Freitag, dem 3. Juni 2016, war es so weit. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) teilte mit, dass ein Flüchtlingsteam ROA (Refugee Olympic Athletic) bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro dabei sein wird.

Flüchtlingsteam ROA (Refugee Olympic Athletes)

Und heute Nacht um 4:27 Uhr wurden die 31. Olympischen Spiele in Rio de Janeiro eröffnet. Im Beisein von 80.000 Menschen im Maracanã-Stadion und Millionen TV-Zuschauer dauerte die Eröffnungszeremonie knapp vier Stunden.

Ich habe mir die Wiederholung erst heute in der Früh angeschaut und war sehr angetan…

Am Anfang wurde die Geschichte Brasiliens musikalisch und tänzerisch dargestellt.

Die Athleten ziehen ins Stadion ein

Danach zogen die Sportler aller Nationien ins Stadion ein. Darunter befand sich das Flüchtlingsteam ROA (Refugee Olympic Athletes). Die 10 Sportler zogen als vorletzte Mannschaft unter Olympischer Flagge ein und wurden vom Publikum im Stadion bejubelt.

Jeder Athlet des Flüchtlingsteams prägt seine eigene Geschichte… Hier ein kurzes YouTube-Video dazu.

 

Olympische Flüchtlingsmannschaft: Das sind die Sportler

Das IOC hat sich 43 Athleten angeschaut und 10 davon ausgewählt. Ausschlaggebend für die Nominierung war ein verifizierter Flüchtlingsstatus der Vereinten Nationen und die sportlichen Leistungen der Sportler.

Yusra Mardini: Diese Schwimmerin flüchtete aus Syrien und lebt momentan in Berlin.

Anjelina Nada Lohalith: Diese Athletin aus dem Südsudan startet bei Rio über die 1500-Meter-Distanz.

Rami Anis: Diese syrische Schwimmer lebt zurzeit in Belgien.

Yolande Bukasa Mabika: Diese Sportlerin kommt aus dem Kongo und tritt im Judo an.

Yonas Kinde: Dieser äthiopische Marathonläufer lebt momentan in Luxemburg.

Yiech Pur Biel: Der Südsudanese startet beim 800-Meter-Lauf. Er lebt bereits seit 10 Jahren in einer Flüchtlingsunterkunft in Kenia.

Paulo Amotun Lokoro: Dieser 1500-Meter-Läufer kommt ebenfalls aus dem Südsudan und lebt jetzt in Kenia.

James Nyang Chiengjiek: Ebenfalls aus dem Südsudan tritt beim 400-Meter-Sprint an.

Popole Misenga: Tritt ebenfalls im Judo an. Er kommt aus dem Kongo und lebt in Brasilien.

Rose Nathike Lokonyen: Diese südanesische Läuferin nimmt am 800-Meter-Lauf teil.

 

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