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Ist Ascorbinsäure gesund? - Bildquelle: Fotomek/Pixabay - Public Domain (CC0 1.0)

Ist Ascorbinsäure schädlich? (künstliches) Vitamin C hochdosiert!

Es ist bekannt, dass Vitamin C das Immunsystem stärkt. Aus diesem Grunde nehmen viele Menschen besonders im Winter viel Vitamin C zu sich, sogar in Form von Ascorbinsäure. Es fragt sich, ob die verstärkte Einnahme von Ascorbinsäure tatsächlich gesund ist?

Was ist Ascorbinsäure = Vitamin C?

Die Ascorbinsäure ist leicht erhältlich, entweder in der Apotheke, im Drogeriemarkt oder beim Discounter. Zu bedenken ist aber, dass die Ascorbinsäure kein Naturprodukt ist, sondern eine im Labor gefertigt Substanz, die aber nicht das natürliche Vitamin C ist. Nicht immer ist dieser Unterschied klar.

1928 hatte der ungarische Mediziner und Biochemiker Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt das Vitamin C aus Paprikaschoten und Kohl isoliert. 5 Jahre später wurde dann die entsprechende chemische Struktur (Summenformel: C6H8O6) von Norman Haworth festgelegt. Seit diesem Zeitpunkt wird dieses isolierte Vitamin C Ascorbinsäure genannt – die Säure gegen die Seefahrerkrankheit Skorbut (Vitamin C Mangel). Doch es ist nicht der vollständige Vitamin C-Komplex, wie er in der Natur vorkommt; es fehlen sekundäre Pflanzenstoffe, wie z.B. Bioflavonoide.

Dieses künstliche Vitamin C wird größtenteils aus genmanipulierten Mais(sirup) hergestellt. Diese zuckerhaltige Substanz des Mais wird mit Hydrochloridsäure behandelt und am Ende des Prozesses entsteht die L-Ascorbinsäure. Dass die weltweiten Unternehmen über die Entdeckung des synthetischen Vitamin C erfreut waren, kann man sich vorstellen, denn es ist in der Herstellung günstig!

Mit der Wirkung des Vitamin C Komplex, so wie es in der Natur vorkommt, lässt es sich jedoch nicht vergleichen. Außerdem hat das künstliche Vitamin C Nebenwirkungen, wie ich im nächsten Abschnitt aufzeigen möchte.

Wie gefährlich ist die Ascorbinsäure?

Isoliert Vitamin C in Form von Ascorbinsäure zu nehmen, ist nicht sinnvoll. Um einen optimalen Nutzen zu erlangen, sollte man ein natürliches Vitamin C zu sich nehmen, in seinem kompletten Verbund, der

  • Vitalstoffe
  • pflanzliche Enzyme
  • Bioflavonoide

enthält und somit kann die

  • Verwertbarkeit des Vitamins C,
  • die antioxidative Eigenschaft,
  • seine Wirkungsdauer und
  • die Verträgtlich optimiert.

Der Körper verarbeitet die Nähr- und Vitalstoffe am Besten im biologischen Zusammenhang. Synthetisch hergestelltes Vitamin C kann einer biologischen Wirkung nicht gleich gesetzt werden. Durch das künstliche Vitamin C entsteht ein Überschuss durch die hohe Konzentration, wobei die gesundheitlichen Risiken nicht absehbar sind.

Beipackzettel: Ascorbinsäure Präparat

Ein Blick in den Beipackzettel (Gebrauchsinformation) des Ascorbinsäurepräparts lohnt sich auf jeden Fall. Denn auf dem Beipackzettel wird Personen empfohlen ihren Arzt zu konsultieren, wenn sie eine Einnahme beabsichtigen und dazu neigen Nierensteine aus Oxalat zu bilden.

Auch wird vor einer zu hohen Einnahme von Ascoribinsäure gewarnt, weil sie zu Durchfall mit begleitenden Magen-Darm-Beschwerden führen kann.

Ist Ascorbinsäure schädlich?

2004 ergab eine Studie in Minnesota, dass hochdosiertes Vitamin C zu Erkrankungen der Herzkranzgefäße führen kann. Eine andere Studie von 2001 aus Pennsylvania ergab, dass isoliertes Vitamin C einen radikalen Oxidationsprozess auslöst und sogar zu Veränderungen der DNA führen kann. Es liegt die wissenschaftliche Vermutung vor, synthetisches Vitamin C würde die Eisenverwertung im Körper stören. Zu viel Eisen im Körper bedingt einen zu starken Oxidationsprozess. In diesem Zusammenhang entstehen vermehrt freie Radikale. Auch kann die Ascobinsäure nützliche Bakterien im Darm abtöten.

Unbedingt zu erwähnen ist, dass größtenteils Ascorbinsäure aus GMO (genetically modified organism: „gentechnisch veränderter Organismus“) hergestellt wird. Für diese GMO-Ascorbinsäure wird z. B. gentechnisch veränderter Mais verwendet, weil die Herstellung dadurch einfacher und billiger ist.

Was viele Menschen vielleicht nicht wissen: Ascorbinsäure wird in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsmittel, zur Farbstabilisierung und als Stabilisator verwendet. So findet sich Ascorbinsäure in

  • Gemüse- und Obstkonserven,
  • Konfitüren
  • Fruchtsäften
  • Eisteegetränken u.v.m.

Deswegen lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsangabe. Wenn es geht, sollte man auf die künstlich hergestellte Ascorbinsäure verzichten.

In der Vergangenheit habe ich bereits über die Vitamin-C Infusionstherapie berichtet, die ich bedenklich finde.

Fazit

Es ist einfach gesünder ein natürliches Vitamin C-Komplex zu sich zu nehmen, z. B. aus:

 

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