Pre-Work-Clubbing für Frühaufsteher
Der neue Trend weltweit: - Morning Gloryville (Daylight Rave Parties) - Quelle: https://www.flickr.com/photos/cedpics/15726213033 - Titel: Basement Party by Cedric Lange - (CC BY-SA 2.0) - Foto wurde verkleinert, beschnitten und umbenannt

**Morning Gloryville Berlin** Pre Work Party für Frühaufsteher

Vor Monaten habe ich bereits über die Morning Gloryville Partys gehört und jetzt habe ich mich aufgerafft auf meinem Fitness-Blog darüber zu schreiben.

Im Winter fahre ich öfters mit der U-Bahn in die Arbeit, dabei fallen mir die Morgenmuffel auf. So war ich angetan von der Idee, dass man nicht eine after work party besucht, sondern vor der Arbeit an einer Morning Gloryville-Party teilnimmt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Es gibt keinen Alkohol und die Teilnehmer bringen ihren Kreislauf in Schwung.

🍸Morning Gloryville vs. After Work Party

Schon in den 90er Jahren hatte ich am alten Flughafen Riem, wo die Rave Partys stattgefunden haben, mitbekommen, in welchem schlechten Zustand manch‘ einer der Besucher war. Besser als die after work party gefällt mir als Fitnesstrainer diese Monrning Gloryville Party. Doch sind sie nichts für Morgenmuffel, denn diese pre work party ist ein Feiern für Frühaufsteher.

Das Konzept heißt ‚Conscious clubbing‘, also bewusstes Feiern. Das Feiern ist ohne Alkohol oder Drogen, eine Party als Frühsport. Es gibt an der Bar frische Säfte oder Bio-Kaffee, auch werden Massagen angeboten sowie Yoga-Kurse. Es geht um 6:30 Uhr los und dauert vier Stunden. Wenn die Party losgeht ist es teilweise noch dunkel und wenn die Sonne aufgeht, strahlt das Licht durch die Fenster. Beats sorgen dafür, dass die Laune steigt und man tanzt mit vielen Gleichgesinnten in den Tag. Danach geht’s fröhlich und energiegeladen in die Arbeit. Es soll nämlich ein froher Arbeitsbeginn werden.

In Berlin kann es vorkommen, dass ungefähr 400 Leute 👫 an der Morning GloryvilleParty teilnehmen. Die Musik ist fetzig und die Teilnehmer bewegen sich zur Musik. Manche sehr rhythmisch, andere eher sportlich.

Das Konzept kommt aus London und hat sich schon auf der ganzen Welt verbreitet, nämlich in England, Australien, Indien, Serbien und den USA.

Es wäre doch toll, wenn es nach München käme und noch toller wäre es, wenn der Arbeitgeber diese Morning Gloryville Party finanzieren würde. Schließlich kommen die Mitarbeiter fit und guter Laune in die Arbeit.

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